Neureut Kita- und Schulkinder

Kita- und Schulkinder Neureut im KiKoMo

Die Projektwochen in Neureut waren außergewöhnlich! Denn das KiKoMo war in den 2 ½ Wochen nicht nur an der Nordschule Neureut im Einsatz, sondern hatte auch täglichen Besuch aus zwei Kitas.

Kita- und Schulkinder im KiKoMo

In Neureut ließen wir uns eine besondere Lösung einfallen: Einsatzwochen mit Kita- und Schulkindern. Dafür wurde das KiKoMo an der Nordschule Neureut eingesetzt. Wegen der großen Nachfrage waren wir gleichzeitig Teil eines besonderen Projektes „Mit Paul auf Bibelreise“ : dieses thematisiert die Wertevermittlung in allen Lebensbereichen für Kinder. Für die Umsetzung im Bereich Ernährung wurde das KiKoMo angefragt – Anfrage liebend gerne angenommen!

Zudem war die Vernetzung im Stadtteil Neureut Teil des Projektes. So entstand ein Einsatz aus mehreren Wochen mit einem Mix aus drei Einrichtungen: Kita „Paul-Gerhardt“, Kita „Nordstern“ und die Nordschule Neureut.

Für die Kita-Workshops hat sich das KiKoMo zusätzlich auf eine neue Herausforderung eingelassen. Dieses Mal führten nicht zwei unserer Fachkräfte die Workshops durch. Stattdessen wurde eine Fachkraft aus der KiKoMo-Teamleitung und eine Fachkraft aus der jeweiligen Kita eingesetzt.

Weiterbildung im KiKoMo im Bereich ernährungspädagogischer Prinzipien

Damit diese neue Herausforderung auch gelingt, haben wir bereits im Vorfeld eine Weiterbildung der Erzieher*innen entwickelt. Zunächst wurden persönliche Herausforderungen im Bereich der Ernährungsbildung herausgearbeitet. Hierbei kamen folgende Fragen auf: „Wie gehe ich damit um, wenn ein Kind nicht aufessen mag?“ oder „Wie vermittele ich die Wertschätzung von selbst gekochtem Essen?“. Anschließend wurden unsere bestehenden ernährungsphysiologischen Leitlinien besprochen. Dafür wurde beispielsweise die Wichtigkeit von regionalen und saisonalen Erzeugnissen erläutert. Außerdem wurden praktische Tipps in der Zubereitung erklärt. Begriffe wie „Mise en place“ und die Besprechung von Arbeitssicherheit mit Kindern waren ebenfalls Inhalte.

Im nächsten Teil sprangen die Erzieher*innen in die Rolle der Teilnehmer, um in alle Abläufe des KiKoMo-Workshops einzutauchen. Die Teamleitung des KiKoMos hat hierbei alle Inhalte erklärt: von den kleinen Entchen, die im Dorfteich der Handseife gründeln, damit der Schaum auch unter den Fingernägeln alle Bakterien erreicht, bis hin zur Ursprungsgeschichte der Prise – jedes Detail ist wichtig!

Und los geht’s…

Nach den Vorbereitungen konnten wir dann endlich starten. 2 ½ Wochen, 3 Workshops am Tag, unterschiedliche Altersgruppen und jede Menge Kinder. Die Einsatzwochen in Neureut waren wieder einmal ein voller Erfolg und hinterließen sichtlich ihre Spuren. Mehrere Kinder begrüßten uns bereits auf dem Schulhof mit einem breiten Grinsen und ihrer Brotbox in der Hand. Der Inhalt: selbstgemachte Apfelpfannkuchen. Ein besseres Feedback kann es für uns nicht geben – Kinder, die voller Freude und Stolz ihre zu Hause nachgebackenen Apfelpfannkuchen à la KiKoMo-Rezept präsentieren.

Gemeinsames Kochen überwindet jede Sprachbarriere

Neben verschiedenen Altersgruppen durften wir auch eine Vielfalt unserer einzelnen Teilnehmer beobachten. Es freut uns sehr, dass ukrainische Kinder mittlerweile ihren Platz in der Nordschule gefunden haben. Auch im KiKoMo sind sie mehr als willkommen. Und wir durften hautnah miterleben: gemeinsames Kochen überwindet jede Sprachbarriere. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Kinder nur durch das Zuschauen und Hören verstehen und lernen können. Eine Herausforderung Kindern den Umgang mit Messern, das Schneiden, das Ei aufschlagen und vieles mehr beizubringen, ohne ein Wort miteinander sprechen zu können, erschien für uns groß. Für die Kinder war das offensichtlich kein Problem. Mit Nicken und Kopfschütteln, mit Handbewegungen und ganz aufmerksamem Beobachten haben unsere ukrainischen Teilnehmer die Kompetenzen im KiKoMo in erstaunlicher Geschwindigkeit und Genauigkeit erfassen können. Teil auch dieses Prozesses zu sein, freut das KiKoMo natürlich umso mehr!

Die Finanzierung dieses Projektes war ebenfalls eine Gemeinschaftsleistung: sowohl die Kita als auch der Förderverein der Schule und eine Förderung durch eine Stiftung der Ortsverwaltung Neureut konnte eine für die Kinder kostenfreie Durchführung sicherstellen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

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